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AHOI an Bord des Seenot-Rettungskreuzers "Georg Breusing"

Die Rettung aus Seenot hat an der Küste seit Jahrhunderten eine große Bedeutung. Der Emder Oberzollinspektor Georg Breusing gründete 1861 den “Verein zur Rettung Schiffbrüchiger in Ostfriesland” - dem Vorgänger der “DGzRS” in Bremen. Ihm zu Ehren erhielt dieser Seenotkreuzer 1963 seinen Namen. Bis zum Jahr 1988 war das Schiff auf der Nordseeinsel Borkum stationiert. In dieser Zeit haben die Rettungsmänner mit der “Georg Breusing” 1672 Menschen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohlicher Gefahr befreit. Die Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich aus Spenden finanziert - ohne Unterstützung aus Steuermitteln. Auf 60 Seenotkreuzern und -booten sind 180 Festangestellte und über 800 freiwillige Rettungsmänner und -frauen im Einsatz, um bei Unglücken auf See schnell Hilfe zu leisten. Seit der Gründung der “Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger” wurden über 85.000 Menschen aus Seenot gerettet - so viele Menschen wie in einer mittleren Stadt leben.

Koordiniert werden sämtlichen Maßnahmen des maritimen Such- und Rettungsdienstes (SAR = Search and Rescue) von der Seenotleitung der DGzRS in Bremen. Die DGzRS hat die Zuständigkeit für diese hoheitliche Aufgabe. Das Einsatzgebiet umfasst die Nord- und Ostsee - von Borkum im Westen bis Uekermünde im Osten, eine der meistbefahrensten Schifffahrtsrouten der Welt. Vom 7-Meter Seenotrettungsboot bis zum 46 Meter großen Seenotkreuzer sind die Retter rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Um die große Bedeutung des Rettungswerks für die Stadt Emden zu dokumentieren, liegt der Seenotkreuzer “Georg Breusing” seit 1988 als schwimmendes Museum im Emder Ratsdelft. Der Förderkreis sorgt dafür das Schiff in fahrbereitem Zustand und als technisches Denkmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hautnah erleben Sie einen Einblick in die wichtige Arbeit der Seenotretter. Kommen Sie zu uns an Bord.

Der Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" war von 1963 bis Juli 1988 von der DGzRS-Station Borkum aus im harten Seenot-Einsatz, um ein durch zahlreiche Riffs und gefährliche Untiefen geprägtes und von Seeleuten aller Nationen respektvoll beachtetes Revier abzusichern. Die Besatzungen unter den Vormännern Wilhelm Eilers und später Karl-Friedrich Brückner retteten in den Jahren 1963 bis 1988 1.672 Menschen aus Seenot oder befreiten sie aus kritischen Gefahrensituationen.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Impressionen

„Die Männer fuhren raus in den Sturm, wenn andere Schiffe längst im Hafen lagen. Sie riskierten alles, um den Menschen in Seenot zu helfen. Für Seeleute, Fischer und Hobbykapitäne waren sie eine Lebensversicherung. Mit dem Museumsschiff „Georg Breusing“ hat der Förderverein den Seenotrettern ein Denkmal gesetzt. Hier finden Sie eine Übersicht über die schönsten Momente auf See und im Hafen. Sind Sie sind schon neugierig und gespannt, wie es auf unser Schiff aussieht?

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Die drei Einheiten für die Station Borkum

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Technische Daten

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Seenotkreuzer Georg Breusing

Bauwerft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder Indienststellung: Mai 1963
Länge: 26,66 Meter
Breite: 5,60 Meter
Tiefgang: 1,62 Meter
Gewicht: 72 Tonnen
Aktionsradius mit 15 Tonnen Treibstoff: 800 Seemeilen (1440 Kilometer)
Besatzung: 8 Rettungsmänner, davon 4 ständig an Bord (14 Tage-Schicht)

Bauwerft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder Indienststellung: Mai 1963
Länge: 26,66 Meter
Breite: 5,60 Meter
Tiefgang: 1,62 Meter
Gewicht: 72 Tonnen
Aktionsradius mit 15 Tonnen Treibstoff: 800 Seemeilen (1440 Kilometer)
Besatzung: 8 Rettungsmänner, davon 4 ständig an Bord (14 Tage-Schicht)

Beide Schiffe sind kentersicher und selbstaufrichtend in Aluminium-Spantentechnik gebaut.

Zuhause ist, wo der Anker fällt.
53° 21′ 58.92″ (N) / 7° 12′ 22.498″ (E)

Zuhause ist, wo der Anker fällt.
53° 21′ 58.92″ (N) / 7° 12′ 22.498″ (E)

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