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Mit großem Stolz haben die Museumsführer des Emder Seenotkreuzers "Georg Breusing" Ende Oktober die Besuchssaison abgeschlossen. Mit 4358 Gästen konnte der Förderkeis ein gutes Ergebnis erzielen, zumal coronabedingt das Schiff erst Mitte Juli für Besucher geöffnet wurde. "Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir trotz der Pandemie ein gutes Ergebnis einfahren können", sagte der 1. Vorsitzendes des Förderkreises, Wedig von dem Knesebeck, der den drei Museumsführern für ihre Arbeit seinen Dank aussprach. Das Eintrittsgeld wird benötigt, um die laufenden Kosten zu erwirtschaften. Anfang November wird der Kreuzer zur Schiffswerft Brethorst im Emder Hafen verholt. An der Hauptmaschine werden Arbeiten erledigt. Spätestens Ende November soll die Breusing wieder an ihrem Liegeplatz im Delft zurück sein. Die "Georg Breusing" ist eines der letzten und fahrbereiten Rettungseinheiten seiner Epoche.

Auf über 30 Jahre Vorstandsarbeit kann Herbert Molkewehrum zurückblicken. Ihm und seinen Kollegen vom Förderkreis "Rettungskreuzer Georg Breusing" ist es zu verdanken, dass das Museumsschiff seit 1988 den Emder Ratsdelft schmückt. Molkewehrum erhielt, anläßlich der Mitgliederversammlung des Vereins, ein Bild des Kreuzers mit den Unterschriften der Mitglieder, als Dank für seine jahrzehnte lange Arbeit.

Seit 25 Jahren war der 86jährige als Schriftführer tätig. "Der Verein ist Herbert und Ilse Molkewehrum zu großem Dank verpflichtet", sagte der 1. Vorsitzende, Wedig von dem Knesebeck. Seiner Arbeit ist es zu verdanken, dass der Förderkreis erfolgreich arbeitet und, dass das Museumsschiff in hervorragendem Zustand der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Einstimmung wurde Molkewehrums Nachfolger, Thomas Fröhling, zum Schriftführer gewählt. Karin Brandt ersetzt Ehefrau Ilse Molkwehrum, die seit 2015 das Amt der Schatzmeisterin ausfüllte. Der Vorsitzendes des Förderkreises, Wedig von dem Knesebeck wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenso wurde Uwe Voss (1. Stellvertreter des Vorsitzenden) für weitere zwei Jahre gewählt. Mit Albrecht von Häfen (2. stellvertretender Vorsitzender) ist der Vorstand komplett.

Der Förderkreis wird sich am Weihnachtsmarkt beteiligen. "Wir werden an den Wochenenden für unsere Gäste und Freunde des Kreuzers öffnen", sagt Knesebeck. Das Schiff wird weihnachtlich geschmückt. Zusammen mit den anderen Museumsschiffen im Delft wird der Bereich um die Georg Breusing-Promenade in das Geschehen um die Weihnachtszeit eingebunden. Auch zum Museumstag am 8. November wird das Schiff für Gäste öffnen. Erfreulich für den Verein ist die gute Besucherresonanz in diesem Jahr. Trotz Corona kamen über 3.000 Interessierte auf das Schiff. Knesebeck: "Ein sehr gutes Ergebnis, dafür, dass wir mit Verzögerung in die Saison gestartet sind."

 

 

In unserem Sortiment findet sich alles, was Sie an den Besuch auf der Georg Breusing erinnert. Wir haben eine Vielzahl von Werbeartikeln, die Sie auf dem Schiff erwerben können. Ob Kugelschreiber, Feuerzeuge, Teddybären, Tassen, Schlüsselanhänger oder Caps - für jeden Besucher ist etwas dabei. Und, Sie tun auch etwas gutes - denn der Erlös aus den Verkäufen kommt unserem Kreuzer zugute. Auch als Museumsschiff benötigen wir finanzielle Mittel, um die Georg Breusing zu pflegen und fahrtüchtig zu halten. Energie- und Unterhaltskosten sind nicht unerheblich. Diese Beträge werden aus Eintrittsgeldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen erzielt. Für Ihre Unterstützung möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.

 

Unser Museumsschiff benötigt viele helfende Hände, damit wir den interessierten Menschen die Arbeit der Seenotretter präsentieren können. Durch Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen können wir diese große Aufgabe stemmen. Die Sparkasse Emden ermöglicht Spendern sich an verschiedene Projekte zu beteiligen. Auf der Homepage des Finanzinstitutes findet sich unter anderem auch ein Projekt des Förderkreises. Wir wollen Geld sammeln, damit wir die Maschinenanlage des Kreuzers weiterhin auf den Stand der Technik halten können. Einige Arbeiten stehen nun an. Wir würden uns freuen, wenn sich unsere Freunde und Förderer an diesem Projekt beteiligen. Dafür sagen wir danke. Sie erhalten mit Ihrer Spende das schöne Schiff und sorgen dafür, dass Interessierte auch weiterhin Freude an unseren laufenden Motoren haben.

Neuer Seenotkreuzer löst Alfried Krupp ab

Nach mehr als drei Jahrzehnten im Einsatz ist der Borkumer Seenotkreuzer „Alfried Krupp“ gegen seinen Nachfolger „Hamburg“ ersetzt worden. Vor der „Krupp“ war unser Kreuzer auf dieser Position im Einsatz. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) modernisiert ihre Flotte mit der „Hamburg“ und sorgt für ein sicheres Revier rund um die Nordseeinsel.

Der neue Kreuzer ist knapp 28 Meter lang und 6 Meter breit. Ihre 3916 Pferdestärken beschleunigen das Schiff auf 24 Knoten (44 Stundenkilometer). Wie auch bei ihren Vorgängern sind vier Rettungsmänner ständig an Bord und können sofort auslaufen, wenn ein Einsatz gemeldet wird. Gebaut wurde das Schiff auf der Fassmer-Werft an der Weser.

Die „Alfried Krupp“ wird nach ihrer Außerdienststellung verkauft. Sie war seit 1988 auf Borkum stationiert. Besonders in Erinnerung bleibt der schwere Unfall auf dem Schiff. In der Nacht zum 2. Januar 1995 wurde das Schiff von einer schweren Grundsee erfasst und kenterte durch. Vormann Bernhard Gruben und Maschinist Theo Fischer verloren bei dem Einsatz ihr Leben.

Der Förderkreis wünscht der Besatzung immer eine sichere Heimkehr von all ihren Einsätze und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Foto: Kurt-Walter Wessolek

Copyright ©Förderkreis Rettungskreuzer "Georg Breusing" e.V. 2019.

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